Als Aktfotografie bezeichnet man ein Genre der künstlerischen Fotografie, dessen Thema die Darstellung des nackten (Vollakt) oder teilweise nackten (Halbakt) menschlichen Körpers ist.

„Ein Aktfoto ist dann gut, wenn das Model es beim Geburtstag der Großmutter am Kaffeetisch rumzeigt und die Anwesenden es gut finden“
(Günter Rinnhofer)

Die Gestaltung von Akten ist wie die von Porträts hohe Schule der Fotografie. Neben technischen Fertigkeiten und einem gekonnten Umgang mit dem Licht als Gestaltungsmittel verlangt sie von mir als Fotografin auch die Fähigkeit der Kommunikation und das Vermögen, eine positive Beziehung zu seinem Modell aufzubauen.

Aktfotografie bietet drei grundlegende Darstellungsformen des Aktes:

• den „klassischen“ Vollakt (einfacher Hintergrund, Vollakt, Modell ist vollständig nackt),

• die Darstellung von Detailansichten (auch häufig als „Bodyparts“ bezeichnet, sind Details des Körpers, abstrahierend und anonymisierend, Betonung auf Formen und Strukturen, Nahaufnahme),

• sowie den Halbakt (Modell ist teilweise bekleidet oder drapiert, verdecken Objekte das Modell, so spricht man auch von einem verdeckten Akt).